Recent Comments

Subscribe to Blog via Email

Enter your email address to subscribe to this blog and receive notifications of new posts by email.

Almost time for Aloha…

Nächste Woche fliegen wir nach Hawaii. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Mir kommt es so vor, als hätten wir vor kurzem noch die Pläne gemacht und nun ist es fast soweit. Ich freue mich drauf, auf alles. Jensen, den Strand, das Meer, die Delfine und die Foto-Tour. Aber ich bin auch etwas nervös. Natürlich. So bin ich nunmal. Ich hab Angst, daß ich mich falsch benehme oder was falsches sage oder sowas in der Art. Ich weiß auch nicht. Naja. Und wie wird der Flug? Wird das mit dem Umsteigen in Vancouver klappen? Ich bin noch nie umgestiegen beim Fliegen.

In einer Woche um dieses Zeit habe ich nur noch einen halben Tag Arbeit vor mir bevore wird nach Frankfurt ausbrechen. Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich muss noch packen und zum Friseur.

Wo wir gerade von der Arbeit sprechen… ich bin jetzt seit 2 Wochen wieder zurück nach 7 Wochen Arbeitsunfähigkeit, wo ich mich mehr oder weniger einfach nur alleine gelassen gefühlt habe mit allem. Mit der Angst, mit den Terminen und Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten. Aber nach einem Tag war es, als wäre ich nie weggewesen. Sie haben zwar alle gesagt, sie freuen sich, daß ich wieder da bin, aber wahrscheinlich nur, weil dann jemand mehr da ist, der arbeitet.  Heute wurde schon wieder mal gesammelt für eine Kollegin, die nicht da ist. Jeder, der länger krank ist, bekommt zumindest eine Karte. Ich natürlich nicht…

Ein Update zu Project Phoenix? Ich würde sagen Durchhaltevermögen ungenügend. Durchgefallen. Irgendwie schaffe ich es immer nur ein paar Tage und dann ist die Motivation weg. Und die Liste mit Dingen, die ich an mir mag, ist immer noch leer und wird immer leerer. Ich werde versuchen, weiterzumachen. Ich werde es versuchen.

Oh Weihnachten naht, überall in den Geschäften sieht man es schon. Ich flüchte solange auf den Mond, hier entkommt man dem ganzen ja nicht.. lol

In den letzten Tagen habe ich viel Super Mario Odyssey gespielt, es macht wirklich Spaß aber die Zeit vergeht dabei so schnell. Da ist ein Abend oder ein Wochenende viel zu schnell rum.

Jedenfalls: nächste Woche Hawaii, ich freu mich drauf und wir müssen unbedingt am Strand nen Cocktail trinken und ein Foto von uns an die Arbeitskollegen schicken, die hier im grauen, kalten November frieren.  😀 Überhaupt kann ich es kaum erwarten, das erste Bild zu tweeten, lol. Vielleicht komme ich auch dazu, hier ein paar Fotos zu posten, je nachdem, wie das Internet mitspielt.

The Big Empty – review by werkarniggel |

Source: The Big Empty – review by werkarniggel |

The Big Empty – live blog

Los geht’s. Der Mensch im Teaser, der immer stirbt kommt zur Tür herein.

Der Mann sieht seine Verstorbene Frau und ist erstmal geschockt, und das überrascht die tote Frau?

Das ist ne Menge Blut

Dean wieder mal am Computer. Er mag research nicht gerne, aber er kann es. Und er hat den Fall gefunden.

Sam will Jack mit auf die Jagd nehmen. Blöde Idee und außerdem das, was ich die ganze Zeit befürchtet hatte. Wenn Jack mal an die Luft muss, dann nimm ihn doch mit auf einen Spaziergang, lol… Er ist ein paar Tage alt und hat überhaupt keine Erfahrung in der Monsterjagd, was soll er denn großartig machen?

Jack als Praktikant auf dem Rücksitz. Und Dean und Sam verhören die Frau mit dem Schlauch in einem schönen Abendlicht.

Vollmond. Nice.

I don’t even know what to say about that….

Und da ist Cas schon wieder im Empty mit Fußboden und ist verwirrt. Ich kann es verstehen.

Die nächste Leiche.

Diese Gestalt, die da Form annimmt ist ja schon irgendwie unheimlich

Jack holt essen, lol, irgendwie muss er sich ja nützlich machen.

Fake Therapie-Session…. Dean möchte nicht wirklich über seine Gefühle reden, er hat noch nie viel von Therapie gehalten. Aber er könnte eine gebrauchen. Nur kann man niemanden dazu zwingen. Und als Dean dann sagt, was er denkt, ist Sam angepisst, obwohl er ihn gedrängt hat, das zu sagen?? Naja… und die Therapeutin ist auch irgendwie nicht ganz das Wahre… jeder trauert anders, da gibt es kein richtig oder falsch, man kann doch sowas niemandem vorwerfen… und wenn sich jemand im Stadium der Wut befindet und mit jemandem zusammen arbeiten und leben muss, der einen die ganze Zeit an den Verlust erinnert, in dem man sogar vielleicht den Grund für den Verlust sieht, dann sind Anschuldigungen ganz fehl am Platz…

Genug davon…

Sie ist ein Shapeshifter, mmhh, und sie sagt, sie hat niemanden umgebracht…mhhh

Meanwhile in the empty… das Wesen hat Cas Gesalt angenommen, aber redet ganz seltsam, ist es der Akzent? Und die Art zu reden… erinnert mich an jemanden… Außerdem redet er ein wenig wie jemand, der seinen Verstand verloren hat. Ist es jemand, den wir kennen? Gabriel? Der Akzent könnte auch Death sein, aber er hat nicht wirklich so geredet… ich will wissen, wer das ist. Hoffentlich finden wir es heraus

Jeder Engel, der jemals gestorben ist, landet also im Big Empty… mhhh…also könnte er ein Engel sein?

“I don’t like being awake.” lol, same

Fake Cas ist jemand, der im Empty etwas zu melden hat, der Chef von dem Laden? Okay… es wird immer schwieriger..

Also war es der Freund der Therapeuten-Shifterin… er Schauspieler auf dem Foto ist aber auch ganz schön alt geworden, in Eureka war er noch jünger…

Ich vermisse Vancouver

“Sam’s plans don’t always work out” lol.

Ich frag mich, wie ich reagieren würde, wenn meine Shifter-Eltern plötzlich vor der Tür stehen würden. Würde ich schreiend wegrennen? Würde es mir nichts ausmachen, weil ich wüßte, daß es nicht real ist? Oder würde ich mich verabschieden? Mmmhhh… ganz erhlich, ich würde wahrscheinlich meine ganze Wut rauslassen und sie anschreien und fragen, warum sie mir das alles angetan haben. Vielleicht würde es mir sogar helfen, ich weiß es nicht….

“I like sleep. I need sleep.” Vielleicht bin ich dieser Fake-Cas, lol

Abgesehen davon, daß dieses Empty ja gar nicht leer ist, wenn da tote Engel drin herumschwirren… wie kann man da noch tiefer hineingeworfen werden? Wo nichts ist, kann es auch keine Entfernung geben (und genaugenommen auch keine Zeit). Aber hier gibt es sogar einen glänzenden Fußboden… The Big-Not-Quite-Empty.

Cas will zurück zu Dean und Sam… of course.

Okay, Jack…. ich weiß noch nicht, ob ich ihn mögen soll oder nicht, im Moment bin ich immer noch dafür, daß er gar nicht erst erschienen wäre… naja, wir werden sehen.

“It doesn’t matter what you are, it matters what you do.” So true.

Er böse Shifter hat Dean kopiert und ausgenockt. Sowas geht aber nicht. Das darf niemand.

Und wie kann Jack ausgenockt werden, wenn er noch nichtmal von einem Angel Blade verletzt werden kann, irgendwie komisch…

Iiih, jetzt reißt sich Shifter-Dean sein Gesicht runter… warum zeigen die sowas?

Er spricht auch so nasal. Mir fällt niemand ein, zu dem das alles passt.

War Fake Cas jetzt von Cas so genervt, daß er ihn einfach aus der Quasi-Leere rausgeschmissen hat? lol

Dean ist gefesselt, tz.

Hat der Eureka-Shifter Dean gerade Tweedledee genannt?

Jetzt schlägt er Dean schon wieder und imitiert auch noch seine Stimme.

Jacks Kräfter erwachen mal wieder.

Die sollten mal das Spülbecken in er Küche saubermachen

Auch Dean kann anerkennen, daß Jack hinfreich war am Ende.

Jetzt entschuldigt sich Dean, obwohl er kein Dick war. Und wo ist Sams Entschuldigung dafür, daß er die ganze Zeit Dean zwingen wollte, sein Trauma zu konfrontieren, in dem er ihm Jack aufgezwungen hat?

Okay, wir wissen ja, daß Mary nicht tot ist sondern mit Lucifer durchs AU spaziert, aber Dean ist total hoffnungslos und glaubt an gar nichts mehr 🙁 Also soll wenigstens Sam für sie beide weiterglauben…

Und Cas wacht in Delta auf, da war ich auch schon. Da sind auch die Brombeeren, die wir nicht essen sollten, weil da eventuell die Hunde drangepinkelt haben. Aber er hat sie selben Klamotten, seit 8 Jahren. lol. Wäscht er die eigentlich oder werden die automatisch durch sein Engelsein wieder sauber? Braucht er Deo?

Cas ist also wieder da und wahrscheinlich wird er auch wieder auf Dean und Sam treffen, ich bin gespannt.

 

 

 

 

 

 

Patience – review by werkarniggel |

Source: Patience – review by werkarniggel |

Patience – live blog

okay, die Person im Teaser, normalerweise stirbt sie als erstes. Aber das ist ein Bild von Missouri.

so ein Messer in der Hand tut bestimmt weh

der Typ ist creepy

Und poor Dean trinkt wieder viel zu viel und hört laut Musik

Sam zeigt Jack ein Video von seiner Mutter, okay

Und jetzt bekommt Sam einen Anruf von Missouri, nach so langer Zeit. Natürlich wegen des Mordes.

Aber Sam hat einfach so beschlossen, daß er und Dean nicht helfen und zu Hause bleiben, um sich um Jack zu kümmern, sondern hat Jody geschickt? Mmmhh, und Dean wußte nichts davon…natürlich ist er nicht einverstanden, Sam hätte ihn wenigstens fragen können

Und Dean hat Recht…

Werden Jodys Haare jedesmal kürzer?

Aww, Dean umarmt die beide. Und Missouri spürt gleich, was los ist und spricht ihm ihr Beileid aus. Er hat so viel verloren…

Wraith. Haben wir eine wraith bisher nur einmal vorher gesehen?

Dean sollte öfter grüne Jacken tragen.

Jetzt soll Jack einen Bleistift bewegen ohne ihn anzufassen. Ich hab das auch mal versucht. Eine Zeit lang, habe ich versucht, solche Dinge zu tun. Es hat nie geklappt. Manchmal versuche ich es auch heute noch und ich träume oft davon, Dinge mit meinen Gedanken zu bewegen. Wenn ich es in meinem Traum schaffe, dann ist das immer ein seltsames und überraschendes Gefühl. Es kommt mir jedesmal echt vor und ich bin total erstaunt davon, daß es tatsächlich funktioniert.

Jack soll seine Kräfte kontrollieren, aber Sam sagte ja vorher, daß sie ihn benutzen können…

Dean sieht so gut aus, auch wenn er voller Trauer über seinen Verlust ist…

Sams Haare sehen komisch aus. Und Jack alleine im Bunker zu lassen ist eigentlich keine gute Idee.

Solche Steine haben wir im Museum in Toronto auch gekauft. Sogar ein einem solchen Beutel.

Missouri weiß, daß sie in jedem Fall sterben wird, egal, was sie macht. Und das war Missouri…

Und da ist Patience. Sie ist hübsch und wird hier eingeführt für das Spin Off. Ihre Vision ist gruselig.

Und ihr Wecker klingelt erst um 6 Uhr… das hätte ich auch gerne.

Dean holt mal wieder Bier. Ach Dean… und er muss aus den Nachrichten erfahren, daß Missouri tot ist. Dafür ist er jetzt entschlossen, ihre Familie zu retten.

Oh je, jetzt hat der Wraith auch Patience. Aber sie bricht ihm seinen Stachel ab. So wie Dean damals.

Ohh, pass auf, Dean, da kommt ein Auto

Ich hab auch schonmal ein Déjà Vu gehabt. Aber normal bin ich trotzdem nicht, lol…

Jetzt sitzt Jack in der Ecke und hat nen Bleistift.

Jack hat die Wahl, gut oder böse zu sein. Falls er böse wird und eine Gefahr für die Menschheit, dann ist Dean da um ihn zu töten. Vorsicht ist gut. Und bei Jack kann man sich einfach noch nicht sicher sein, was er macht. Und die Frage ist, ob er wirklich eine Wahl hat. Er ist der Sohn von Lucifer, der ihn schon vor der Geburt irgendwie kontaktiert und beeinflusst hat. Wenn er an die falschen Leute gerät, dann können die ihn für ihre Zwecke benutzen, so wie Asmodeus in der Folge davor. Er kann eine Gefahr werden. Also ist Vorsicht geboten. Sams Optimismus ist schön und gut, aber ich glaube, er will die potentielle Gefahr einfach nicht sehen und er glaubt zu sehr daran, daß er Jack benutzen muss, um den Spalt wieder zu öffnen.

Ein wenig Patience family backstory

Jetzt hat der Wraith Patience aber wirklich

Dean am Computer, Dean ist gut darin, er kann das

Und James hat auch diese Steine aus Toronto

Natürlich muss der Wraith seinen ganzen Plan erstmal erzählen.. lol

Oh nein, Dean ist tot…. aber es war nur eine Vision.

Kann der Wraith ohnen seinen Stachel noch was machen? Oder hat er zwei?

Yay, Dean killt heldenhaft den Wraith mit einer Sense.

Patience sieht endlich ein, daß sie hellseherisch begabt ist.

Dean hat viel Erfahrung, er kennt ja nichts anderes, also ist sein Rat natürlich, daß Patience die Chance auf ein normales Leben nutzen sollte. Und die Erfahrungen, die er vor kurzem gemacht hat sind alles andere als schön. Sie sollte auf Dean hören, aber natürlich ist es ihre Entscheidung.

Dea kommt nach Hause und wird direkt von Sam empfangen, der ihm Vorwürfe macht… möp. Der Vergleich mit Sams Demon Blood Trinkerei ist nicht ganz der beste, immerhin hat Sam entschieden, Demon Blood zu trinken. Außerdem ist Sam Deans Bruder und er wurde sein ganzes Leben darauf gedrillt, Sam zu retten und zu beschützen, also natürlich rettete er Sam statt ihn zu töten. Jack ist gerade ein paar Tage alt und Dean hat überhaupt keine Beziehung zu ihm (Sam eigentlich auch nicht), natürlich ist er vorsichtig und misstrauisch. Immerhin ist Jack Lucifers Sohn. Und wie Dean schon sagt, immer wenn er Jack ansieht, dann sieht er nur das, was sie alles verloren haben. Sam kann nicht erwarten, daß Dean begeistert ist, sich gezwungenermaßen um Jack zu kümmern und ihm sofort zu vertrauen…

Und wie aufs Stichwort sehen wir Cas in der Leere aufwachen. Ganz schön schwarz da, aber trotzdem nicht dunkel und es gibt da einen Fußboden.

 

 

 

 

 

Wednesday…

Am Mittwoch war mein Termin im Klinikum wegen der Radio-Jod-Therapie und irgendwie hat mich das alles total verunsichert. Jeder war so ernst und ich war so verloren, musste Entscheidungen treffen und dann nochmal alle Untersuchungen mitmachen, die ich vor Monaten schon gemacht habe. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, das ganze Gerede von Krebs und Tumorzellen würde mir keine Angst machen. Es hat sich alles anders angehört als letzte Woche. Aufeinmal gibt es die Möglichkeit, daß die Tumorzellen sich schon weiter ausgebreitet haben, z. B. in den Lymphknoten und daß das alles regelmäßig untersucht werden muss. Und durch all das alleine durch zu müssen, macht es nicht einfacher.

In ein paar Wochen fängt die Therapie an, die an sich nicht weiter schlimm sein wird. Trotzdem bin ich nervös und habe Angst und brauch mal irgendjemanden, der mich in den Arm nimmt.

Die Ärzte im Klinikum agen, ich soll bis zur Therapie nicht arbeiten gehen, weil das mit der Erschöpfung und der Müdigkeit wegen des fehlenden Hormons jetzt eher schlimmer wird. Ich wühle mich so schlapp, daß ich froh bin, es überhaupt zum Supermarkt zu schaffen um was zu essen zu bekommen.

Jaja, ich soll nicht jammern, aber so fühle ich mich nunmal gerade…

An eventful week…

Letzte Woche um diese Zeit war ich nervös und ängstlich werden der bevorstehenden Operation. Am Montag war sie nun und ich habe sie jetzt hinter mir.

Ich sollte am Montag um 7 Uhr da sein, aber da ich ja immer Angst habe zu spät zu kommen, war ich natürlich schon früher da. 5.40 Uhr war auf keinen Fall zu spät. Jedenfalls ging es ab kurz vor 7 alles sehr schnell. Ich wurde aufgenommen, bekam mein Convention-Armband und durfte auf mein Zimmer. Leider war es ein 4er-Zimmer. Ich hatte vorher schon Angst vor einem Doppelzimmer, aber ein 4er-Zimmer musste ich erstmal verarbeiten. Ich musste aber sowieso erstmal meine OP-Klamotten anziehen und meine Tasche einschließen. Diese Hemden, die hinten offen sind, sind ja ganz toll. Naja, aber es musste halt sein. Die Schwester sagte mir dann, daß es gegen 7.45 losgeht. So schnell. Ich bekam immer mehr Angst, denn es wurde Ernst. Als ich dann kam und in meine Supernatural-Decke eingewickelt durch die Gänge geführt wurde (ich hab keinen Bademantel), gab es endgültig kein Zurück mehr. Dann wurde ich gepiekst und gefragt, wo ich herkomme und so weiter und dann bin ich im Aufwachraum aufgewacht mit ganz viel Druck auf der Blase. Und Halsschmerzen. Und plötzlich war die Operation schon vorbei. Ich weiß nicht, wie lange ich im Aufwachraum lag. Da war eine Uhr an der Wand, aber ich hatte meine Brille nicht auf. Der Mann neben mir schnarchte und mir war die ganze Zeit schwindelig. Ich bekam auch ständig Schmerzmittel und musste immer dringender aufs Klo. Ich konnte auch nicht richtig sprechen. Zwischendurch habe ich mitbekommen, wie 2 Schwestern vor meinem Bett standen und über meine OP gesprochen haben. Ich hätte so viel Blut verloren und die Schilddrüse war noch viel größer, als man vorher dachte und darum hätte das alles länger gedauert, außerdem war ein sehr großer Teil noch hinter meinem Brustbein und was war sehr schwer, das alles rauszuholen. Das hab ich alles nur am Rand mitbekommen, weil ich so dringend pinkeln musste, wie noch nie in meinem Leben.  Jemand links neben mir fragte nach der Uhrzeit und es war schon nach 13 Uhr. So schnell kann ein Vormittag um sein. Irgendwann wurde ich dann auf mein Zimmer geschoben und ich durfte kurz versuchen, mit der Hilfe von 2 Pflegern aufzustehen, weil ich auf die Toilette musste. Aber es klappte nicht und ich durfte nicht. Stattdessen musste ich mich hinlegen, wurde an einen Trop angeschlossen und sollte eine halbe Stunde warten, bis mein Kreislauf wieder stabil ist. Die längste halbe Stunde meines Lebens. Ich habs am Ende fast gar nicht mehr ausgehalten und es war so eine Erleichterung, als ich endlich pinkeln durfte. Als ob jede Last von mir fiel. Als das endlich erledigt war, konnte ich mich entspannen und auch an andere Dinge denken, wie zum Bespiel meinen Durst oder wie wahnsinnig heiß es in dem Raum war. Ich bekam ein Kühlpack zum Kuscheln. Ich habe es geliebt. Irgendwann später durfte ich sogar was essen, aber es war schwierig wegen der Halsschmerzen. Und die Betten im Krankenhaus waren extrem unbequem und ich konnte nicht schlafen. Und war immer noch unglaublich heiß. Meinen Zimmernachbarn war das auch anfgefallen und sie machten alle Fenster auf. Es half kaum etwas. Später sollte sich herausstellen, daß die alte Dame auf unserem Zimmer, die Heizung voll aufgedreht hatte, mitten im Sommer. Diese Frau war sowieo etwas durcheinander, sie hat auch die ganze Nacht ihren Koffer aus- und wieder eingeräumt, ihre Sachen sortiert und so weiter.

Zum Frühstück und Abendessen gab es ein Buffet, was gar nicht schlecht war. Es gab Croissants, verschiedene Sorten Brot und Brötchen, Aufschnitt, frisches Obst und Gemüse, Joghurt und Getränke. Aber essen war immer noch Schmerzhaft, ich bin froh, daß ich etwas runterbekommen habe. Am 2. Tag wurde noch einem eine Stimmbandspiegelung gemacht. Sehr unangenehm, nicht zu empfehlen. Es war scheinbar alles in Ordnung und ich fragte, wann ich endlich nach Hause darf. Der Arzt sagte, ich könnte sicher am nächsten Tag nach Hause. Ein paar Stunden später sagte eine andere Ärztin, daß man nochmal bis zum nächsten Tag abwartet und dann eine Entscheidung trifft. Meh. Ich wäre am liebsten sofort gegangen, in mein eigenes Bett. Dann kamen noch 2 Studentinnen, um mir noch mehr Blut abzunehmen. Die Zeit da war ansonsten ziemlich langweilig. Es gab zwar 2 Fernseher, aber niemand wußte, wie die angingen und ich hab die meiste Zeit Videospiele gespielt. Es gab Wifi, aber ich stelle fest, daß der Empfang für Netflix einfach zu schlecht war, schade. Nach einer weiteren Nacht mit wenig Schlaf wurde mir endlich diese Drainage entfernt. Das Auffanggefäß musste ich die ganze Zeit mit mir rumtragen, sogar aufs Klo. Endlich war das vorbei und ich war frei und durfte endlich duschen gehen. Aber erstmal gab es Frühstück. Während ich aß, kam die Ärztin rein und wollte mit mir sprechen, aber ich sollter erstmal aufessen und sie komme später nochmal vorbei. Aus irgendeinem Grund wurde ich da etwas nervös und machte mir alle möglichen Gedanken. Später kam sie dann tatsächlich noch einemal und hatte die Ergebnisse der Pathologie dabei. Da wird wohl routinemäßig die Schilddrüse nach der Entfernung hingeschickt. Sie guckte sehr ernst und sagte dann, man hätte einen Tumor gefunden, etwas bösartiges und das würde bedeuten, ich müsste eine Radiojodtherapie machen müssen. Sie hat soviel auf einmal erzählt, ich weiß gar nicht, ob ich das alles richtig verstanden habe. Verarbeiten konnte ich es jedenfalls nicht sofort. Ich hab dann nur gefragt, ob ich denn trotzdem nach Hause gehen darf. Ich durfte. Dann ging sie wieder, um Papiere fertig zu machen und mir einen Termin in der Nuklearmedizinischen Klinik zu besorgen und ich ging in der Zwischenzeit unter die Dusche. Endlich. Durch die Hitze war ich sehr verschwitzt und meine Haare sahen ziemlich schlimm aus und die Dusche tat so gut. Ich durfte sofort nach Hause, musste also nicht noch bis zu Nachmittag warten. Die Ärztlin gab mir noch die Unterlagen und verabschiedete sich. Sie war sehr nett und freundlich, ich mochte sie. Am Ende sagte sie noch “Keine Sorge, das ist die beste Art von Krebs, die man haben kann, das wird schon wieder.” Okay. Sie hat Recht, der Tumor ist raus und die restlichen Zellen, die eventuell noch übrig sind, werden mit dieser Therapie zerstört, also wird alles gut. Davon gehe ich jetzt einfach aus.

Ich zog mich an, packte meine Sachen und freute mich auch mein eigenes Bett und meine Couch und mein Kaninchen. Und vergaß, daß meine Haare noch naß waren und ich immer noch etwas schwitzte und es draußen kalt, naß und windig war. Und nun sitze ich hier mit einer Erkältung und erwarte gespannt den Termin am Mittwoch, wo ich mehr zu meiner Radiojodtherapie erfahren werden. Bis zum Beginn der Therapie soll ich möglichst wenig Jod zu mir nehmen, also kein Fisch, kein Jodsalz usw. Jetzt muss ich beim Einkaufen ganz genau auf die Zutaten achten. Aber auch das geht vorbei. Jetzt bin ich erstmal noch 1 Woche krankgeschrieben und was dann ist, werden wir sehen…

Confession time

Als ich ein kleines Kind war, wollte ich kein Mädchen sein. Ich wollte keine Kleider oder Röcke tragen, ich wollte nicht mit Puppen spielen und “Mädchenkram” hat mich nie interessiert. Ich spielte mit Autos, trug Hosen und wollte nur Kleidung, die nicht weiblich war. Es gab auch ganz kurze Phasen, wo ich mich überreden ließ, daß ich einen Rock trug oder eine Babypuppe zu haben. Die Puppe hieß Björn und lag nach ein paar Tagen nur noch in der Ecke, weil ich wieder spannendere Dinge entdeckt hatte. Zum Beispiel haben wir uns grüne Deckel von Plastikfässern auf den Rücken geschnallt und Ninja Turtles gespielt. Ich hab mir nicht viel dabei gedacht, aber meine Mutter war enttäuscht, weil ich keine Röcke anziehen wollte. Meinem Vater war sowieso alles egal. Früher dachte ich manchmal, ich habe so empfunden, weil mein Bruder ein Junge war und es kam mir so vor, als würde er besser und bevorzugt behandlet werden also wollte ich auch ein Junge sein. Eines Morgens habe ich geweint, weil meine Mutter mir einfach einen Rock zum anziehen rausgelegt hatte. Ich habe geweint, weil mein Vater sich und meinem Bruder die blauen Becher hingestellt hatte und ich einen roten bekam, weil ich ein Mädchen war. Ich war wütend, weil ich beim Spielen von Das Schwarze Auge keine männliche Figur aussuchen durften. Und immer musste ich mir Dinge anhören wie: “Du bist ein Mädchen, also verhalte sich auch so.”. “Zieh mal einen Rock an.”, das war die häufigste Aussage und die, die mich am meisten genervt hat. Ich wollte keinen blöden Rock tragen. Ich wollte keine langen Haare haben und keinen Zopf machen. Manchmal habe ich mir vorgestellt, daß meine Eltern nach meiner Geburt mich einfach zu einem Mädchen operieren ließen, weil es sich so falsch anfühlte. Als ich das erste Mal im Fernsehen gesehen habe, daß es Menschen gibt, die eine Geschlechtsumwandlung gemacht haben, dachte ich nur, ich will das auch. Aber mir wurde gesagt, das es Unsinn wäre und ich soll sowas nicht denken.

Auch heute noch habe ich Probleme damit, mich als weiblich zu sehen. Wenn ich von mir rede, dann versuche sich Pronomen zu vermeiden. Zum Beispiel sage ich nicht “ich bin die einzige, die…” sondern “ich bin die einzige Person, die…”. Es fühlt ich einfach falsch an. Ich kann mich aber auch nicht wirklich als männlich sehen. Und das verwirrt mich. Was bin ich? Bin ich irgendwo zwischen männlich und weiblich? Bin ich geschlechtsneutral? Übersowas habe ich mir früher nie wirklich Gedanken gemacht und ich kannte es auch gar nicht. Es gab halt Mädchen und Jungen und eins davon musste man sein. Fertig. Am liebsten würde ich mich als geschlechtsneutral bezeichnen, aber ich bin nicht sicher, ob das nur so ist, weil ich mich nicht auf irgendwas festelegen oder kann. Und es gibt ja noch ganz andere Bezeichnungen wie genderfluid und so weiter und die ganze Angelegenheit ist so viel komplexer als ich es mir als Kind vorstellen konnte. Ich bin mir noch nicht einmal über meine sexuelle Orientierung im Klaren. Hab ich überhaupt eine? Ich sage am liebsten, ich wäre asexuell, aber bin ich das wirklich oder liegt es nur daran, daß meine Hormone durch diese ganze Schilddrüsengeschichte durcheinander geraten sind? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob das überhaupt einen Einfluß hat.

Ich weiß nur, daß ich mich nicht als Frau sehe und heulen könnte, wenn mir jemand sagt, ich soll mich weiblicher kleiden…

Der kleine Prinz – Teil 2

Der kleine Prinz kommt also von einem anderen Planeten. Heutzutage würde man sagen, er ist ein Außerirdischer. Entdeckt wurde er von einem türkischen WIssenschaftler, dem man nicht glaubte, weil er die falsche Kleidung trug. Wenn man es so sagt, merkt man, wie lächerlich diese oberflächlichen Vorurteile sind. Ein Wissenschaftler ist ein Wissenschaftler, egal in welcher Farbe oder Form er daherkommt.

Ich frage mich manchmal, wie mein Leben aussehen würde, wenn ich mein Studum nicht aufgegeben hätte. Stünde ich dann auch mit meinen Hypothesen vor einem Publikum, das mir nicht glaubt? Warum habe ich überhaupt aufgegeben? War es wirklich das, was ich wollte? Ich wünschte manchmal, ich könnte einen Blick in eine alternative Realität werfen, um zu sehen, was passiert wäre. Aber das geht leider nicht.

Und der kleine Wissenschaftler in mir sagte mir beim Lesen, daß auf so kleinen Planeten niemand wohnen kann. Es gibt nicht genug Schwerkraft für eine Atmosphäre und so weiter. Aber es ist eine Geschichte und in dieser Geschichte ist das überhaupt nicht wichtig, es ist nicht das, worauf es ankommt. Der kleine Prinz kommt aus einer anderen Welt, die so klein ist, daß Affenbrotbäume eine Gefahr darstellen, da sie den ganzen Planeten einnehmen würden, wenn das Schaf in der Kiste sie nicht frißt, wenn sie noch klein sind.

Das kann man auf sehr viele Dinge übertragen. Manche kleine Dinge können zu riesigen Probleme werden, wenn man sie nicht rechtzeitig in den Griff bekommt. Als Beispiel fällt mir gerade meine Schilddrüse ein. Wenn ich vor Jahren schon den Mut gehabt hätte, damit zum Arzt zu gehen, dann hätte ich jetzt wahrscheinlich keine Operation vor mir.

Ich mag Fantasie. Ich mag es, vor mich hinzuträumen von Dingen, die es nicht gibt und die nie passieren werden in anderen Welten, die ganz anders sind als unsere…

Der Kleine Prinz – Teil 1

“When I look at a gas nebula, all I see is a cloud of dust, but seeing the universe through your eyes I was able to experience… wonder.” – Q

 

Ich gebe zu, ich habe dieses Buch noch nie gelesen und auch nicht den Film gesehen. Ich habe natürlich davon gehört und auch schon mal das eine oder andere Bild gesehen, aber ich wußte nicht, worum es überhaupt geht und was passiert. Ich war gespannt.

Am Mittwoch ging ich in einen großen Buchladen in der Innenstadt und war sicher, das Buch dort zu finden. Ich suchte und übersah es irgendwie. Die Verkäuferin verwirrte mich dann noch damit, daß es wohl verschiedene Versionen und Übersetzungen gibt. Das, was sie mir zeigte, war eine Neuübersetzung, aber wenn ich die klassische Übersetzung möchte, dann sollte ich unten nachsehen und es gibt auch eine Ausgabe, die dem Film nachempfunden ist. Ich wollte mir den Klassiker wenigstens mal ansehen, aber ich fand ihn nicht. Also nahm ich das erste mit der Neuübersetzung. Inhaltlich wird es ja keinen Unterschied geben.

Am selben Abend fing ich zu lesen und beendete die ersten 3 Kapitel. Ich brauche immer etwas länger, um so etwas auf mich wirken zu lassen, manche Gedanken kommen mir manchmal erst Tage später. Aber das erste, was ich dachte, als ich das erste Kapitel mit dem Bild von dem Elefanten und der Schlange las war: Erwachsene sind so langweilig. Irgendwann geht die Fantasie verloren. Ich erinnere mich wie wir als Kinder so viele Abenteuer erlebt haben. Sogar in der Schulpause. Wir haben auf dem Schulhof Vampire gespielt, sogar einen Vampirclan gegründet, haben uns vorgestellt, daß die Gebüsche verzaubert waren. Auf er rechten Seite war das gute Gebüsch, da konnten wir durchlaufen, aber auf der linken Seite war das böse Gebüsch, da durften wir nicht rein, weil dann was ganz schlimmes passierte. Niemand ging in das böse Gebüsch. Ich hab mal in unserem Garten nach einem Schatz gegraben und dachte, die Lampe an meiner Zimmerdecke wäre lebendig und würde mich nachts auffressen. Es war eine häßliche Lampe und sie war gruselig. Ich war froh, als sie ausgetauscht wurde. Vielleicht ist mal als Kind einfach sorgenfreier, weil man nicht über Erwachsenenkram wie Rechnungen und Arbeit anchdenken muss und die Gedanken frei sind.

Ich dachte auch irgendwann an ein paar Sätze aus einem der Scheibenwelt-Romane. Tod ist durch die Stadt gelaufen, durch Menschenmengen und niemand der Erwachsenen hat ihn gesehen, obwohl er nicht unsichtbar ist. Die Leute haben ihn unbewußt wahrgenommen, aber der Verstand hat ihnen gesagt, sowas gibt es nicht, sowas sieht man nicht, es ist unmöglich und so haben sie ihn einfach nicht gesehen. Sie sahen nichts, was es nicht geben konnte. Für Kinder war alles noch möglich, also konnten sie ihn sehen. Wie den Elefanten in der Schlange. Oder das Schaf in der Kiste.

Als der Erzähler den kleinen Prinzen trifft, wird er gebeten, ein Schaf zu malen. Nur keine der Zeichnungen war gut genug. Eins war zu alt, das andere hatte Hörner. Am Ende zeichnet er aus Frust einfach eine Kiste und sagt, da ist das Schaf drin. Einfach, und doch genau das, was der kleine Prinz wollte. Das Schaf war perfekt, weil er es sich so vorstellen konnte, wie er es wollte.

Wir werden sehen, wie die Reise mit dem kleinen Prinzen weitergeht…